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12 Januar, 2009 17:14
08.01. bis 14.01. - Phi Phi Island
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12 Januar, 2009 16:19
03.01. bis 07.01. - Phuket
Von Bangkok aus bin ich mit dem Bus in ca. 12 Stunden ueber Nacht 900 km bis nach Phuket im Suedwesten von Thailand gefahren. Da zu der Zeit in Phuket gerade absolute Hochsaison des Jahres war, war es diesmal gar nicht so einfach, ein gutes Hotel zu finden. So bin ich dann bestimmt 2 Stunden mit ca. 20 kg Gepaeck durch Phuket gelaufen, bis ich letztendlich ein akzeptables Hotel gefunden hatte. Zwar hatte das Zimmer keine Fenster, dafuer aber immerhin eine Klimaanlage und einen Kuehlschrank. In der Situation musste ich dann eben Kompromisse eingehen.
Der Strand in Phuket / Patong ist zwar sehr schoen, allerdings im Januar auch extrem voll. Anstatt faul am Strand rumzuliegen, hatte ich mich daher zu einem Tauchkurs zum zertifizierten PADI Open Water Diver angemeldet. Dazu hatte ich dann erstmal ein ca. 250 Seiten dickes Anleitungsbuch erhalten, welches ich bis vor Beginn des Kurses durcharbeiten musste. Der naechste Tag war daher dann erstmal harte Arbeit. Immerhin lag ich am Strand und hatte einen Starbucks Frappuccino in der Hand, was die Sache gleich ziemlich angenehmer gemacht hat. Man musste ganz schoen viele physikalische Grundlagen ueber Druck etc. lernen, dabei ist es doch schon so lange her, dass ich davon in der Schule mal etwas gehoert hatte. Am naechsten Tag ging es immerhin schon mal zum praktischen Ueben in einen Suesswasserpool. Gluecklicherweise war ich zu der Zeit der einzige deutschsprachige Tauchschueler, und somit hatte ich bei meinem Tauchlehrer Heinz (der urspruenglich aus Stuttgart kommt und nun mit seiner thailaendischen Frau und ihrem Sohn in Phuket lebt) Einzelunterricht.
Fuer die Tauchgaenge im Freiwasser sind wir am naechsten Tag dann mit dem Boot zu der schoenen Insel Ko Raya Yai gefahren. Dort konnte ich dann schon waehrend des Kurses viele verschiedene Fische und Korallen sehen.
Ko Raya Yai:

Blick aus unserem Tauchboot auf Ko Raya Yai:

Zum ersten Mal im Freiwasser (alle Bilder unter Wasser hat mein Tauchlehrer Heinz waehrend unserer Tauchgaenge mit seiner Kamera und einem Unterwassergehaeuse aufgenommen):




Muraene:


Rochen:

Der hier ist giftig:



Seestern:




Nach dem vierten Tauchgang im Freiwasser und einer theoretischen Pruefung darf ich mich jetzt offiziell PADI Open Water Taucher nennen.
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11 Januar, 2009 16:27
23.12.2008 bis 02.01.2009 - Bangkok und Pattaya
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03 Januar, 2009 16:25
21.12. bis 22.12. - Neu Delhi, Indien
Vor dem Weiterflug nach Thailand musste ich nochmal fuer zwei Naechte nach Delhi zurueck. Das habe ich ausgenutzt, um mir das Gandhi Museum und das Regierungsviertel anzusehen.
In diesem Zimmer hat Gandhi seine letzten Tage verbracht, bevor er ermordet wurde:

Wohnsitz des indischen Praesidenten:

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03 Januar, 2009 15:34
14.12. bis 20.12. - Kathmandu
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03 Januar, 2009 14:54
12.12. bis 13.12. - Pokhara
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13 Dezember, 2008 13:41
03.12. bis 12.12. - Jomsom Trek
Vom 03.12. bis zum 12.12. war ich zusammen mit Tom aus England und unserem nepalesischen Guide Rajendra beim Trekking im Himalaya. Die Unterkuenfte auf dem Jomsom Trek waren wie vom Reiseveranstalter versprochen sehr komfortabel. So gab es eigentlich immer warmes Wasser und bis auf einmal hatten alle unsere Zimmer jeweils ein eigenes Badezimmer. Auch das Essen war super, da ich das scharfe Essen hier nicht so gut vertrage, obwohl es in Nepal weniger scharf als in Indien ist, habe ich meistens westlich oder chinesisch gegessen. Bis auf einmal Dhal Baat gab es also meistens chinesische Chow Mein Nudeln, Pommes oder Lasagne. Die Lasagne war dabei manchmal erstaunlich gut und manchmal etwas kreativ ausgelegt aber eigentlich immer sehr gut essbar.
Obwohl hier in Nepal derzeit auch Winter ist, waren wir tagsueber bei Hoehen unter 3.500 m eigentlich meist mit T-Shirt und Shorts oder zumindest nur im Fleece unterwegs. Nur Fruehmorgens, Abends und Nachts wurde es dann richtig kalt, so dass ich froh war, dass ich meinen Schlafsack aus Deutschland mitgebracht habe. In Tatopani gab es sogar heisse Quellen direkt aus dem Erdinneren, in welchen wir nach einem harten Tag Trekking mit einem Bier in der Hand entspannt haben.
Da die Landschaft hier so umwerfend schoen und vielseitig ist, ist es mir ziemlich schwer gefallen, die schoensten Bilder des Treks auszuwaehlen. Daher sind es ziemlich viele Bilder geworden...
Zunaechst sind wir von Pokhara aus mit dem Bus nach Naya Pul gefahren. Da der erste Bus einen Defekt hatte, sind wir auf dem Dach eines zweiten Busses mitgefahren:
Von Naya Pul aus ging es dann los. Da wir in Pokhara noch etwas erledigen mussten (Tom hatte seine Bankkarte vergessen), konnten wir erst bei Einbruch der Dunkelheit loslaufen. Tagsueber haetten wir die folgende Stabheuschrecke aber vielleicht nie entdeckt:

Am folgenden Tag ging es dann von ca. 1.500 m bis nach Ghorapani auf ca. 2.750 m. Von dort aus sind wir dann am naechsten Morgen um 5 Uhr 400 m bis zur Aussichtsplattfort Poon Hill gewandert, um uns den Sonnenaufgang anzusehen:
Aussicht von Poon Hill:
Am selben Tag mussten wir dann noch ca. 2.100 m abwaerts steigen, was ziemlich anstrengend war und was wir am naechsten Morgen auch alle ziemlich in unseren Beinen gespuert haben. Dafuer hatten wir auf dem Weg eine tolle Aussicht:

Manche Bruecken auf dem Weg waren nicht sehr vertrauenserweckend:

Eine Frau mit Korb auf dem Ruecken bei der Feldarbeit mit einer tollen Aussicht im Hintergrund:

Eine kleine Oase mit Palmen mitten in den Bergen (und das im Dezember):
Ein Fluss in den Bergen:

Die Bauern bauen hier auf ueber 2.000 m Hoehe das Getreide etc. auf Terrassen an, die sie den Haengen anpassen:


So eine Aussicht hatten wir oft morgens beim Loslaufen:



Tolle Lichteffekte:

In den Bergen konnten wir immer wieder grosse Greifvoegel beobachten:
Aussicht:
Kleines Bergdorf:


Am Wegrand gab es einige exotische Pflanzen zu sehen: ;-)
Dem folgenden Flussbett sind wir lange gefolgt:
Hier hat sich uns dann noch Steven aus England angeschlossen (zweiter von rechts):


Die Kinder in den Bergdoerfern waren froehlich und leicht zu begeistern:





Gruppenbild in einer Huette in Kagbeni auf 2.810 m Hoehe mit Gaesten aus Nepal, England, Israel, Spanien und Deutschland:
Aussicht:

Sonnenuntergang in Muktinath auf 3.710 m Hoehe mit der hoechsten hinduistischen Tempelanlage im Vordergrund. Der Tempel wird sowohl von Hinduisten als auch Buddhisten genutzt und verehrt. Hier gibt es eine "everlasting flame", welche durch Gas aus dem Erdinneren am Brennen gehalten wird:
Am naechsten Morgen sind wir um 5 Uhr frueh von Muktinath auf 3.710 m Hoehe aus in Richtung Thorung La Pass auf 5.416 m Hoehe gestartet. Das war wohl das koerperlich haerteste, was ich in meinem Leben bisher gemacht habe. 1.700 m auf- und absteigen an einem einzigen Tag in einer Hoehe von bis zu 5.416 m (der Mont Blanc ist zum Vergleich 4.807 m hoch). Aufgrund der Hoehenkrankheit und des geringeren Sauerstoffgehalts der Luft hatten wir dann ab ca. 4.500 m ziemlich heftige Kopfschmerzen und mussten dann alle paar Minuten eine Pause einlegen. In der Hoehe war jeder Schritt extrem anstrengend. Jedes Mal als wir glaubten, die hoechste Stelle endlich erreicht zu haben, mussten wir feststellen, dass vor uns ein erneuter Anstieg lag. Das ging bestimmt 10-Mal so... Nach ca. 7 Stunden hatten wir die hoechste Stelle des Passes dann aber endlich erreicht. Da es auf dem Weg aufgrund der Nebensaison keine geoeffneten Huetten gab, mussten wir uns die gesamten 12 Stunden von Suessigkeiten, Cola und getrockneten Fruechten ernaehren, was uns aber nicht sonderlich gestoert hat. Das Erreichen der hoechsten Stelle war dann ein ziemlich emotoniales Gefuehl (insbesondere in Begleitung von Beethofen und Guns 'N' Roses's "Knocking on heavens door" auf meinem IPod).
Sonnenaufgang nach ein paar Stunden Laufen im Dunkeln:
Auf dem Weg zum Pass:
Eis und Wolken:

Aussicht, als wir den Pass erreicht haben:
Aussicht in die andere Richtung:
Geschafft!

Falls sich jemand ueber meinen Bart wundert, um Gewicht zu sparen habe ich meinen Rasierer nicht mitgenommen und mich daher fast 2 Wochen nicht rasiert.

Und danach ging es die selben 1.700 m wieder runter (fuer den Rueckweg haben wir ca. 4-5 h benoetigt):

Bergdorf Muktinath am naechsten Morgen. Seltsamerweise hatten wir am naechsten Tag keinen Muskelkater in den Beinen. Wahrscheinlich hatten wir uns nach 10 Tagen Trekking schon an die Anstrengung gewoehnt.
Flughafen von Jomsom (Landebahn):

Rueckflug in einem Dornier Flugzeug von Jomsom nach Pokhara. Die Strecke, fuer welche wir zu Fuss 8 Tage benoetigt haben, haben wir im Flugzeug in nur 25 Minuten zurueckgelegt.
Der Trek war wirklich ein wunderschoenes und unvergessliches Erlebnis. Falls ich irgendwann (hoffentlich!) nochmals nach Nepal kommen sollte, werde ich auf jeden Fall wieder im Himalaya trekken gehen!
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30 November, 2008 15:33
29.11. bis 02.12. - Kathmandu und Pokhara
Laut meinem Lonely Planet Reisefuehrer ist es fuer Europaer normalerweise erstmal ein Schock, wenn sie in Kathmandu ankommen. Fuer mich war aber eigentlich genau das Gegenteil der Fall. Verglichen mit Indien ist es in Nepal wesentlich ruhiger und sauberer. Das Backpacker Viertel Thamel in Kathmandu hat sich ziemlich gut auf die vielen Touristen eingestellt, so gibt es hier ziemlich grosse Supermaerkte, die fast nur importierte Produkte wie Ritter Sport oder Toblerone anbieten, englische Pubs mit Livemusik und Pool Billard sowie dutzende Outdoor Shops (die meisten davon verkaufen gefaelschte Markenprodukte wie North Face).
Bereits im Flugzeug von Delhi nach Kathmandu habe ich Tom aus England kennen gelernt. Da er schon die Abholung vom Flughafen organisiert hatte, habe ich mich spontan entschlossen, mich ihm anzuschliessen. Tom war bereits vor einem Jahr schon einmal in Nepal und ist damals zusammen mit seinem nepalesischen Guide Raj den Everest Base Camp Trek gelaufen. Zusammen mit Tom und Raj werde ich die naechsten 10 Tage den sehr populaeren Jomsom Trek laufen (morgen frueh gehts los). Der hoechste Punkt unserer Route - Muktinath - wird auf ca. 3800m liegen. Von Jomsom aus werde ich dann am 13.12. nach Pokhara, wo wir heute via Bus von Kathmandu angekommen sind, zurueckfliegen. Gestern Abend haben wir dann noch den Start unserer Tour bei einer gemuetlichen Runde Billard und ein paar Cocktails gefeiert. Laut unserem Trekkingveranstalter soll es auf der gesamten Route relativ komfortable Unterkuenfte mit warmem Wasser geben, ob das wirklich so ist werde ich dann nach meiner Rueckkehr schreiben koennen. Tom war letztes Mal jedenfalls sehr zufrieden und so bin ich optimistisch, dass es auch dieses Mal wieder toll wird.
Da ich voraussichtlich fruehestens am 12. oder 13.12. wieder Internet haben werde, wird es bis dahin keine weiteren Berichte oder Bilder geben.
Update 15.12.2008: Bin jetzt wieder in Kathmandu. In den naechsten Tagen werde ich dann einen Bericht ueber das Trekking schreiben.
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30 November, 2008 15:12
Fazit Indien
Mittlerweile bin ich in Nepal gelandet und habe Indien damit nach 3 Wochen wieder verlassen. Den Trip nach Indien wuerde ich im Nachhinein wieder machen, allerdings war Indien doch sehr anders als ich mir es vorgestellt habe. Ich hatte mir das Land von Yoga und Gandhi ruhiger und gelassener vorgestellt als ich es dann erlebt habe. Aufgrund der Menschenmassen, des unglaublichen Verkehrschaos sowie der schrecklichen Umweltverschmutzung war es mir nur selten moeglich, einmal zu entspannen und abzuschalten. Dafuer gibt es in Indien zum Ausgleich so viele grossartige Sehenswuerdigkeiten, dass man sich damit allein im von mir besuchten Nordwesten Monate lang beschaeftigen koennte. Als Alleinreisender gingen mir leider auch die extrem nervigen und aufdringlichen Haendler und Rikschafahrer sehr auf die Nerven. An meinem letzten Abend im Backpackerviertel von Delhi war ich dann irgendwann derart genervt, dass ich den Haendlern nur noch auf deutsch geantwortet habe. Das hat seinen Zweck dann erfuellt und sie haben mich danach relativ schnell in Ruhe gelassen. Falls man keine besonders starken Nerven hat, bietet es sich denke ich an, die touristischen Gebiete in Nordindien im Rahmen einer organisierten Gruppenreise zu besuchen, denn dann kann man sich auf die wirklich schoenen Dinge konzentrieren.
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27 November, 2008 20:50
26. bis 28.11.2008 - Amritsar